Dienstag, 13. August 2013

Es geht los!!!

Direkt im ersten Bauabschnitt gibt es also Verspätung. Während wir im Kurzurlaub weilten, warteten wir täglich auf Nachricht unserer zukünftigen Nachbarn, dass der Bagger vor der Tür steht. Und so wartet man und wartet man. Dann am Donnerstag doch eine Regung:
Wenn also irgendwann Arbeiter erscheinen sollten, so haben sie zumindest ein stilles Örtchen.

Am Freitag sollte dann laut Bauzeitenplan eigentlich die Schotterplatte abgenommen werden, es hatte sich aber noch nichts getan. Also der ideale Zeitpunkt mal bei unserem Bauleiter nachzufragen. Herr Gründel berichtete uns, dass die Maurer zur Zeit Schwierigkeiten haben (Urlaubszeit und fehlendes Material) und es sich daher verschieben würde. Montags kam dann endlich die erlösende Nachricht: Bagger und Arbeiter sind da und sind sehr fleißig. Bereits Dienstag Mittag konnte der Bauleiter die Schotterplatte abnehmen.
Eine von vielen Schotterladungen
Bisher wurden folgende Arbeiten erledigt:
  • Bodenaushub für das Haus und Auffüllen mit Schotter
  • 40cm Bodenaushub für Garagenzufahrt und Carport
  • jeweils 30cm Schotterauffüllung
  • Entwässerung für Regen und Abwasser
  • Entsorgungsanschlüsse für Carport und Garage
Ein Riesenberg wurde ausgehoben.
Schächte für Regen- und Abwasser



Am Ende des Tages gab es dann doch noch ein Problem. Angeblich gibt es zu wenig Platz auf dem Gelände, um Container und Material abzustellen. Darum müssen wir nun leider doch einen Teil des Aushubs entsorgen lassen. Zumindest konnte ich dafür sorgen, dass der Großteil des Mutterbodens erstmal liegen bleiben kann.

Nachbarshund begutachtet die Schotterplatte
Jetzt heißt es warten. mit etwas Glück wird die Bodenplatte nächste Woche gegossen, wahrscheinlich wird es aber erst übernächste Woche weitergehen.

Sonntag, 4. August 2013

Hausaufgaben - done

Hatte ich von 35 Grad gesprochen? Es waren 39 Grad im Schatten. Ideale Temperaturen also, um mit der neu angeschafften Heckenschere das Grundstück von 80cm hohen Gras, Disteln und anderem Gestrüpp zu befreien. Jetzt sollten die Bauarbeiter sich ganz gut auf dem Grundstück bewegen können. Die Verhandlungen waren auch einigermaßen ertragreich :)



Die orangenen Pfosten markieren die Hausgröße. Hier wird in den nächsten Tagen ein Loch entstehen, welches dann mit Schotter gefüllt und mit der Bodenplatte versehen wird. Die grünen Pfosten markieren die Hausanschlüsse. Auf dieser Seite wird auch einmal unser Eingang sein.
Hier der Blick von der Seite. Vorne wird einmal die Garage stehen.

Donnerstag, 1. August 2013

Bauleitergespräch

Heute tat sich endlich etwas.

Beim Eintreffen auf der Baustelle hatten die Vermesser schon ihre Schuldigkeit getan und die Grobabsteckung vorgenommen. Dazu wurden die Höhen noch einmal vermessen und alles mit neongrünen und neonorangen Punkten vermerkt. Das Schnurgerüst wollte Firma Stangier nicht übernehmen, so werden wir auf das vorliegende Angebot der Maurer zurückgreifen.
Pünktlich um 11 Uhr trafen wir uns mit Herrn Lambrecht und unserem Bauleiter Herrn Gründel auf der Baustelle. Zur Abwechslung wurden einmal wieder viele Unterschriften ausgetauscht. Zu erst gab es einen Moment des Schreckens, als man uns mitteilte wir hätten keine Bauzeitgarantie unterschrieben. Herr Lambrecht und wir konnten uns erinnern, diese unterschrieben und auch weitergereicht zu haben, Herr Gründel hatte sie dennoch nicht in seinen Unterlagen. Zuhause nachgeschaut, fanden wir sie (natürlich) in einem unserer Ordner und mailten sie Herrn Gründel unmittelbar zu. Auch wenn Herr Lambrecht meint, diese hätte eh noch nie gegriffen, ist uns so wohler in unserer Haut.

Mehrkosten werden auf uns zukommen, da wir nun anstatt Verdichtersand Schotter unter die Bodenplatte nehmen. Dazu muss dann wohl noch etwas mehr Beton gebraucht werden, der selbstverständlich uns in Rechnung gestellt wird. Aber wahrscheinlich sollte man bei der Bodenplatte, die unser Haus einmal tragen soll, nicht am falschen Ende sparen.

Herr Gründel händigte uns den grünen Punkt und die Gesundheitsbestimmungen aus und klärte darüber auf, dass diese ausgehängt werden müssen. Andernfalls würde bei einer Kontrolle 5000€ Strafe fällig...nee danke. Darüber hinaus haben wir bereits Hinweisschilder angefertigt, die anzeigen sollen, wo Bauschutt und wo Mutterboden abgelegt werden soll. Nach einer schier endlosen Checkliste, bei der zum Glück das meiste auf unseren Bau nicht zutrifft (z.B. Oberleitungen oder Besonderheiten bei Kellerbau) haben wir nun einen dicken Haufen an Hausaufgaben zu erledigen. Ideal bei 35 Grad.

Abschließend kam auch unser Tiefbauer Herr Salaw noch zu uns und übergab uns sein Angebot, was auch bei uns einen gewissen Übergebungsreflex auslöste. Morgen wird darüber noch einmal zu verhandeln sein. Wir sind aber recht zuversichtlich, dass sich noch etwas am Preis ändern wird ;)

Weiter werden wir morgen früh die besagten Schilder, den grünen Punkt und die Gesundheitsbestimmungen  aufstellen sowie einmal über die Wiese mähen damit die Arbeiter nicht immer durch die hohe Natur laufen müssen. dann wird es auch ein erstes Foto geben, also seid gespannt....